METHODEN DES GESANGSUNTERRICHTS


Vom Hören zum Tönen

Dem Singen oder Musizieren mit anderen Instrumenten geht das bewusste Hören voraus. Erst wenn wir still werden, können wir unser Innen und Außen erleben und es anschließend durch freies Tönen wiedergeben und bewegen.


Der klingende Atem
Selbst der leiseste Atem ist Klang, den wir bewusst erleben, hören, fühlen, ändern können. Aus ihm entspringt der Ton. Wir nutzen verschiedene Atemmöglichkeiten, um an ein ganz ursprüngliches Klingen zu gelangen.


Entdeckung des eigenen Körpers als Klangkörper
Wie klingt mein Körper in Stille, wie in Bewegung? Tönen vom Kopf bis zu den Füßen. Erlebnis des eigenen Klangkörpers.


Blockaden fühlen und lösen
um ein freies Fließen des Klanges zu ermöglichen. Ist es der Kloß im Hals oder der Druck im Herzen? Wie ändert sich der Klang, wenn ich inneren Druck nach außen leiten kann?


Stimmung – Stimme, Ausdruck des Inneren
Unsere Stimme ist unmittelbar mit unserer Stimmung verbunden. Sie drückt unsere Emotionen aus. Gleichzeitig ist es uns möglich, unsere Stimmung durch unsere Stimme zu verändern.


Vokale, Klinger, Konsonanten
Die eigene Stimme als seelische „Hausapotheke“. Wir lernen, unsere Klänge für uns selbst wohltuend/heilend zu nutzen.


Singendes Verraumen
Welchen Raum kann ich in diesem Moment ausfüllen? Wieviel Raum brauche ich?
Stimme als Barometer unserer Wünsche und Möglichkeiten.


Sprechgesang – Erlebnis Sprechstimme
Über die Arbeit am Text lernen wir, uns auch im Sprechen durch die eigene wahre Stimme auszudrücken.


Ausdruck in Liedern
Am Liedmaterial (wer möchte, auch an eigenen Kompositionen,) erleben wir unsere Stimme neu und erproben unterschiedliche Stile des Ausdrucks der inneren Stimmung.